Die NGPS steht seit Jahren für einen ernsthaften, ehrlichen und gründlichen sozialen Dialog. Wir treten in den Dialog, wir verhandeln und wir übernehmen Verantwortung. Doch sozialer Dialog kann nur bestehen, wenn Vereinbarungen respektiert werden.
Was heute rund um die NAPAP geschieht, ist das Gegenteil.
Noch am 11. März wurde die föderale Polizei bei der Vorstellung des Jahresberichts 2025 von den politischen Verantwortlichen mit Lob überschüttet. Es wurde von Professionalität, Einsatz und Engagement gesprochen. Fast gleichzeitig sehen wir jedoch, dass im Zuge der Umsetzung des Regierungsabkommens ein Eingriff in die NAPAP – die im Königlichen Erlass von 2015 festgelegt wurde – auf die Tagesordnung des Verhandlungsausschusses vom 25. März 2026 gesetzt wird.
Lassen Sie uns klar sein: Das ist kein Detail und keine technische Anpassung.
Es ist das Aufbrechen einer grundlegenden Vereinbarung, auf der Tausende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ihre Laufbahn und ihre Zukunft aufgebaut haben. Wer heute die NAPAP antastet, ändert nachträglich die Spielregeln für Menschen, die seit Jahrzehnten ihre Pflicht erfüllen.
Für die NGPS ist dies nichts weniger als ein Verrat am Personal der integrierten Polizei.
Doch das Problem geht noch tiefer. Durch dieses Vorgehen untergräbt die Regierung den sozialen Dialog selbst. Man kann nicht einerseits von Vertrauen, Partnerschaft und Respekt gegenüber den Sozialpartnern sprechen und andererseits eine Regelung aus einem Königlichen Erlass erneut zur Diskussion stellen, als hätten getroffene Vereinbarungen keinerlei Wert.
Das ist nicht nur eine Ohrfeige für Tausende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.
Es ist eine strukturelle Untergrabung der Beziehung zwischen Regierung und Gewerkschaften.
Die Polizei ist eines der Fundamente unserer Gesellschaft. Die Frauen und Männer, die diese Arbeit leisten, verdienen keine leeren Komplimente. Sie verdienen Respekt für ihre Rechte und für die Vereinbarungen, die getroffen wurden.
Die NGPS wird dieses Dossier mit voller Entschlossenheit im Verhandlungsausschuss vom 25. März 2026 verteidigen. Lassen Sie keinen Zweifel daran: Wer heute die NAPAP angreift, greift nicht nur die Rechte der Beschäftigten an, sondern riskiert einen grundlegenden Bruch mit den Sozialpartnern.
Was ist mit dem Vertrauen von Tausenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in ihre Regierung?
Wir werden nicht zögern, massive Aktionen durchzuführen, sollte keine tragfähige Lösung gefunden werden.
Das lassen wir nicht durchgehen.
Respektieren Sie den Königlichen Erlass von 2015. Finger weg von der NAPAP!
Carlo Médo
Nationaler Präsident
Thierry Belin
Nationaler Sekretär

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